Für die richtige und lang anhaltene Pflege von Lavendel braucht man wünschenswerterweise viel Sonne und einen kalkhaltigen Boden. Die lateinische Bezeichnung ist Lavendula angstifolia. Dabei ist darauf zu achten, dass man den Lavendel nicht in der Nähe von Nadelngewächsen pflanzt. Des weiteren ist der Lavendel ziemlich pflegeleicht und braucht nur sehr wenig Wasser.
Man braucht diesem also nicht zu viel Zeit widmen und kann auch so den Garten genießen. Zu intensives Bewässern kann bei der Pflege vom Lavendel schnell zu Pilzbefall führen. Also besondere Vorsicht bei dem gut gemeinten zu starken Gießen ist angesagt.
In etwa alle zwei bis drei Wochen kann man bei der Pflege von Lavendel auch etwas Dünger streuen. Dies muss aber nicht unbedingt erfolgen, da sich in den meisten Böden auch genügend Nährstoffe befinden.
Zirka zwei mal im Jahr sollte man den Lavendel schneiden. Ein kräftiger und ausgiebiger Schnitt im Frühjahr ist wichtig, so dass die Pflanze nicht nur kräftig bleibt, sondern auch schön nach wächst und nicht all zu sehr verholzt. Wenn die Blütezeit ungefähr im Herbst dann vorüber ist, sollte man auf jeden Fall die vertrockneten Triebe abschneiden. Durch Aussaat oder Stecklinge kann man den Lavendel vielerlei oft vermehren.
Bei der Pflege von Lavendel sei gesagt, dass er das europäische Sommer und auch das Winterklima gewohnt ist und demzufolge auch im Winter draußen wachsen kann. Beim Standort am besten einen Wind geschützten Ort zum überwintern suchen. Lavendel kann natürlich auch perfekt mit anderen Pflanzen und Blumen kombiniert werden, nur sollte man alles nicht zu nah aneinander pflanzen.
(INT)