Hat man sich einmal einen Garten angelegt, gibt es immer viel zu tun. Bereits im Frühjahr müssen die Saaten für zum Beispiel Tomaten und Paprika im Haus vorgezogen werden, damit man dann, wenn es draußen warm wird, kräftige Pflanzen zum Setzen hat. Man kann die jungen Pflanzen im Mai auch beim Gärtner direkt kaufen, aber das ist meistens Massenware.

Vor dem Winter sollte man den Garten schon umgegraben haben, damit mit dem Frost auch in den tieferen Schichten der Erde Larven abgetötet werden. Im Frühjahr dann, sobald es etwas wärmer wird, muss man alles noch einmal durchhacken und dann schön glatt ziehen. Jetzt kann man schon grob die Beete anlegen, die man nach den Eisheiligen benötigt.

Vor den Eisheiligen sollte man auf keinen Fall Pflanzen in den Garten setzen, da die Gefahr groß ist, dass es noch einmal Frost gibt und die Pflanzen eingehen. Es sei denn, man hat ein Frühbeet, das gut geschützt ist. Dann kann man auch schon früher Gurken oder die jungen Tomaten- und Paprikapflanzen ins Frühbeet setzen.

Wenn es dann endlich soweit ist und man im Mai die Pflanzen ins Freie setzen kann, sollte man dies nochmal aufhacken, glattziehen und die Beete gut voneinander abtrennen. Dann kann man die Tomaten und Paprika, sowie die Gurkenpflanzen in den Boden setzen. Bohnen und Erbsen können nun auch gesät werden. Aber was man letztendlich anbaut, bleibt jedem selbst überlassen. Die Geschmäcker sind verschieden. Man muss auf alle Fälle darauf achten dass man morgens oder abends gießt, wenn es zu trocken ist auch zweimal am Tag. Ab und zu sollte der Boden um die Pflanzen wieder aufgelockert werden, dass er das Wasser besser aufnehmen kann. Bei den Tomaten müssen die Seitentriebe in den Blattachseln von Anfang an immer entfernt werden, damit die Pflanze nicht zu viel Kraft verliert.

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